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Zum ersten mal außerhalb
Deutschlands wurde das seit 2001 stattfindende Pazifikfestival
durchgeführt. Das Ergebnis war außerordentlich! Eine gewisse
finnische Gründlichkeit war nicht zu übersehen. Alles war alles gut
vorbereitet worden. Das Programm wurde mit eigenen Ideen erweitert, so z.B. mit
einer Vortragsreihe von Pazifik-Experten aus Finnland und einer
Kunstausstellung. Man kann also für die Zukunft erwarten, dass dieses, einmal
durch die Pazifikinsulaner Deutschlands mit Hilfe der DPG angestoßene Projekt sich auch weiterhin gut entwickeln wird. Trotz alledem war der Termin recht ungünstig gewählt worden, denn
zur gleichen Zeit fanden in Helsinki die Leichtathletik-
Weltmeisterschaften statt. Schon seit mehreren Monaten
waren Flüge und Unterkünfte stark gefragt, so dass man glücklich
sein konnte, wenn man rechtzeitig gebucht und Flüge bekommen hatte. Leider wurden durch diese Umstände einige Personen von der
Reise nach Finnland abgehalten. So weiß ich von einigen
Pazifikinsulanern aus London, dass sie zwar noch Flüge aber keine
bezahlbaren Hotelunterkünfte mehr bekommen hatten. Diejenigen
jedoch, die es geschafft hatten, waren glücklich dabei zu sein.
Das Programm des Festivals begann bereits am
Donnerstag Vormittag im internationalen Kulturzentrum 'Caisa' in
der Nähe der Hauptbahnhofs. Es gab mehrere Vorträge und
Tanzworkshops, an denen jeder teilnehmen konnte. Die Delegation der DPG bestand
aus 5 Personen. Dazu
waren weitere
sechs Personen aus Deutschland angereist. Unerwarteten
Besuch gab es auch von Teilnehmern der Leichtathletikweltmeisterschaften.
Die Samoanische Mannschaft und die Mannschaft aus Kiribati stattete
uns, wenn auch nur für kurze Zeit während des Umu
, einen Besuch ab. Erwähnenswert ist hier
der samoanische Kugelstoßer Shaka Sola. Er war besonders eifrig bei
der Sache das Essen vorzubereiten. Er konnte seine Leistung bei
den Meisterschaften leider nicht unter Beweis stellen, da er zum entscheidenden
Wettbewerb nicht zugegen war. Wer daran schuld ist, kann man nicht
sagen. Jedenfalls konnte er seine Flug nicht rechtzeitig erreichen.
Er sagte sich aber: "Wenn ich nun schon einmal hier bin, dann
versuche ich mein Glück in einer anderen Sportart." Das
Speerwerfen war noch im Gange und so gab er da sein Bestes,
leider reichte es nur für die kürzeste Weite überhaupt. Na wir
konnten jedenfalls sein Geschick für unsere Angelegenheiten
nutzen. Weitere Gäste waren auch
je eine Tanzgruppe aus Polen und Lettland, die bisher noch nicht mit Südseetänzen in Berührung
gekommen waren. Begeistert nahmen sie an den Workshops von Junius de Sadeleer
teil.
Ein großes Ereignis war am Sonnabend die Aloha Night im Savoy
Theater. Alle Gruppen gestalteten eine phantastische Südsee-Show. Leider
mussten wir schon am Sonntag Mittag abreisen, so dass wir den
Gottesdienst in der Felsenkirche und die Abschlussfeier nicht miterleben konnten.
Hier der ausführliche Bericht! |
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Gruppen: |
Solo: |
Kinder: |
Publikumspreis: |
| 1.
Hawaiian Fantasy, NL |
1.
Leutu Jaschke, D |
1.
Hawaiian Fantasy, NL |
Carsten
& John, D |
| 2. Mana
O Laka; FIN |
2
Cherina de Sadeleer
(Hawaiian Fantasy, NL) |
2. Mana 'O Laka, FIN |
Kostümpreis: |
| 3.
Taurua, FIN |
3.
Ilse Sadhinoch
(Hawaiian Fantasy, NL) |
3.
Carsten & John, D |
Hawaiian Fantasy, NL |
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